Autor: Wolfgang Dusek
Titel: Messumfang bei Kindern mit Lese- Schreibstörung
Publiziert: Dusek, W. (2014). Messumfang bei Kindern mit Lese- Schreibstörung. Vision System Akademie.
Abstract: Diese Information richtet sich in erster Linie an Eltern betroffener Kinder sowie an interessierte Lehrer oder Betreuer betroffener Kinder und ist daher vereinfacht formuliert. Detaillierte Fachinformationen zum Thema „Optometrische Messungen bei Kindern mit Lesestörung“ sowie die veröffentlichten Studien befinden sich unter http://www.dusek.at/index.php/1-a-test Der folgend beschriebene Messumfang sowie alle angeführten Messungen sind international üblich und durch zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten belegt. Alle Messungen werden im Beisein der Eltern oder eines Elternteiles durchgeführt.

 

  

Autor: Wolfgang Dusek
Titel: Meares Irlen Syndrom/Visual Stress
Publiziert: Dusek, W. (2014). Meares Irlen Syndrom/Visual Stress. Vision System Akademie, Skript.
Abstract: Die Verwendung von getönten Brillengläsern zur Reduzierung von asthenopischen Beschwerden (Anstrengungskomplex beim Sehen) wurde schon vor etwa 200 Jahren, wie Ausstellungsstücke im British Optical Association Museum belegen, durchgeführt. Die erste bekannte wissenschaftliche Arbeit in Zusammenhang mit Dyslexia und getönten Gläsern wurde 1964 von MacDonald Critchley1 in Form einer Fallstudie veröffentlicht. Er beschrieb den Fall eines Kindes mit Dyslexia welches nicht in der Lage war Wörter auf weißem Hintergrund zu lesen, Wörter auf gefärbtem Papier wurden aber völlig normal gelesen.
1980 publizierte Olive Meares, ein Lehrer aus Neuseeland, eine Arbeit im Journal Visible Language2 und beschrieb visuelle Wahrnehmungsstörungen einiger Schüler beim Lesen von Text auf weißem Papier welche sich reduzierten als Folien in Grau oder bestimmten Farben über den Text gelegt wurden.
Drei Jahre später las Dr. Helen Irlen, Psychologin aus Kalifornien, einen Bericht in der American Psychological Association3 Ihrer Studenten welche „Visuelle Verformungen“ beschrieben die bei Benutzung von getönten Gläsern verschwanden. Daraufhin beschäftigte sich Irlen eingehend mit dieser Problematik untersuchte 37 Personen mit visuellen Wahrnehmungsstörungen im Zusammenhang mit Lesen, bei 31 dieser Personen wurden die Wahrnehmungsstörungen mit Farbfolien über den zu lesenden Text beseitigt4.

 

  
Autor: Wolfgang Dusek
Titel: Schulkinder im 7ten und 8ten Lebensjahr mit Lese- und Schreibstörung: Die Auswirkung zykloplegischer Korrektion auf visuelle Nahfunktionen sowie auf die Lesegeschwindigkeit und Lesefehlerquote
Publiziert: Dusek, W. (2014). Schulkinder im 7ten und 8ten Lebensjahr mit Lese- und Schreibstörung: Die Auswirkung zykloplegischer Korrektion auf visuelle Nahfunktionen sowie auf die Lesegeschwindigkeit und Lesefehlerquote. Optometrie WVAO, 3/2014, 8-18.
Abstract: Diese Teilstudie wurde im Zuge der Gesamtstudie »Treatment of Binocular Vi- sion Anomalies that Underlie Reading and Writing Difficulties« [17] im Zuge der PhD Thesis an der University of Ul- ster vom Autor durchgeführt. Für diese retrospektive Teilstudie wurden von Kindern mit Lese-Schreibstörung (an- fänglich n = 200) klinische Daten erho- ben, 177 Teilnehmer komplettierten vier Wochen nach der Erstmessung die Studie. Die Messungen begannen nach durchgeführter Anamnese mit der Durchführung einer nativen Skiasko- pie, Visusprüfung, Feststellung des bi- nokularen Status, Prüfung der Akkom- modation und Konvergenz, Messung der Lesegeschwindigkeit sowie Lesefeh- lerhäufigkeit [20]. Der zweite Teil der Messung bestand aus einer zyklople- gischen Refraktion 30 Minuten nach Abgabe eines Tropfens Cyclopentolate 1 % [43]. Die statistische Analyse wurde angewendet um signifikante Unter- schiede der Messdaten (Refraktions- werte, Sehschärfe, binokularer Status, Akkommodation, Konvergenz, Lesege- schwindigkeit und Lesefehlerhäufig- keit) zwischen der Erstmessung und der vier Wochen späteren Zweitmessung nach Abgabe einer subjektiven zyklople- gischen Korrektion festzustellen.

 

  
Autor: Wolfgang Dusek
Titel: Evaluation und Versorgung von Akkommodativer Konvergenz Dysfunktion bei Schulkindern mit Lesestörung: Vergleich unterschiedlicher Versorgungen bei Schulkindern mit Akkommodativer Konvergenz Dysfunktion
Publiziert: Dusek, W. (2013). Evaluation und Versorgung von Akkommodativer Konvergenz Dysfunktion bei Schulkindern mit Lesestörung: Vergleich unterschiedlicher Versorgungen bei Schulkindern mit Akkommodativer Konvergenz Dysfunktion. Optometrie WVAO, 2/2013, 39-43.
Abstract: In OPTOMETRIE 4/20111 begann die Serie »Kinderoptometrie bei Kindern mit Lese- und Schreibstörung«, es wurden der Ablauf und Umfang der einzelnen optometrischen Messungen beschrieben und erklärt. Alle Messungen sind in der Augenoptik und Optometrie üblich und in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten publiziert2–5. Weiters wurde im Beitrag 4/20111 wissenschaftlich festgestellt, dass bei Kindern mit Lesestörung im Alter zwischen 6 und 14 signifikant häufiger Akkommodative Konvergenz Dysfunktion (33.9 %, 14.9 % respektive), Konvergenz Insuffizienz (18.2 %, 8.2 % respektive) und Konvergenz Exzess (17 %, 8.2 % respektive) vorlag. Im Beitrag in OPTOMETRIE 1/20126 wurden normative Daten für den Leseabstand bei Kindern im Alter zwischen 7 und 14 veröffentlicht und der Zusammenhang zwischen Leseabstand und Akkommodation sowie Konvergenz erklärt.
Die nächsten beiden Beiträge dieser Serie beschäftigten sich eingehend mit der Auswirkung unterschiedlicher Versorgungsmaßnahmen bei Kindern mit
Lese-Schreibstörung im Alter zwischen 6 und 14 auf die Leseperformance bei vorhandenem Konvergenz Exzess7 oder einer Konvergenz Insuffizienz8.

 

  
Autor: Wolfgang Dusek, Barbara K. Pierscionek, Julie McClelland
Titel: Age variations in intraocular pressure in a cohort of healthy Austrian school children
Publiziert: Dusek, W. A., Pierscionek, B. K., & McClelland, J. F. (2012). Age variations in intraocular pressure in a cohort of healthy Austrian school children. Eye (Lond), 26(6), 841-845. doi: 10.1038/eye.2012.54
Abstract: Purpose Limited data exist detailing the normal range of intraocular pressure (IOP) for healthy school age children. This study aims to describe the mean and normal range of IOP measurements that may be expected using the Icare rebound tonometer and to examine associations between visual function measures and IOP. Methods Six measurements of IOP from each eye were obtained from 211 normal children aged 6–15 years (79 females and 132 males) using the Icare tonometer. Other measures of visual function obtained included: visual acuity, non-cycloplegic retinoscopy, amplitude of accommodation, accommodative facility, and accommodative response. Results Statistical analysis (Mann–Whitney U test) demonstrated that the male subjects were more likely to have higher IOP measurements than the female subjects (mean IOP males 15.02 mm Hg (SD 2.19), mean IOP females 14.44 (SD 2.01) P 1⁄4 0.041). Analysis (Spearman’s rho) showed a statistically significant association between age and IOP (right eye) in males (Po0.001) but no association for females (P 1⁄4 0.459). Using Spearman’s rank analysis, statistically significant associations were found between IOP and amplitude of accommodation in males, for the whole data set (P 1⁄4 0.09) and for data up to age 11 (Po0.001). For females no statistically significant association was found for the whole data set (P 1⁄4 0.253) or for data up to age 11 (P 1⁄4 0.08). IOP was not significantly associated with visual acuity, refractive error, accommodative facility, or accommodative response.
Conclusion This study provides useful normative IOP data using the Icare tonometer for a European cohort of school age children.

 

  
Autor: Wolfgang Dusek
Titel: Was ist die effektivste Versorgung bei Kindern mit Lesestörung und vorliegen eines Konvergenz Exzesses? Vergleich unterschiedlicher Versorgungen bei Kindern mit Lese-Schreibstörung und Konvergenz Exzess.
Publiziert: Dusek, W. (2012). Was ist die effektivste Versorgung bei Kindern mit Lesestörung und vorliegen eines Konvergenz Exzesses? Vergleich unterschiedlicher Versorgungen bei Kindern mit Lese-Schreibstörung und Konvergenz Exzess. Optometrie WVAO, 4/2012, 2-5.
Abstract: 
Der erste Beitrag dieser Serie berichtete über die Verteilung und Häufigkeit nicht krankhafter Sehstörungen (Heft 4/2011). Es wurde festgestellt, dass Kinder mit Lese- und Schreibstörung im Alter zwischen 6 und 14 deutlich öfter eine definierte Störungen wie »Akkommodative Konvergenz Dysfunktion«, Konvergenz Insuffizienz oder Konvergenz Exzess aufweisen als Kinder des gleichen Alters ohne Lese- und Schreibstörung1. Im zweiten Beitrag (Heft 1/2012) dieser Serie wurde über die Ergebnisse einer weiteren Studie3 der gleichen Gesamtstudie2 berichtet. Es wurden normative Daten für den Leseabstand bei Kindern im Alter zwischen 7 und 14 veröffentlicht und der Zusammenhang sowie die Auswirkung des Leseabstandes auf Akkommodation und Konvergenz aufgezeigt. Weiters wurde eine neue Formel4 zur Berechnung einer prismatischen Nahkorrektion für Kinder im Alter zwischen 7 und 14 mit Lesestörung und gleichzeitigem Vorliegen einer Konvergenz Insuffizienz vorgestellt. Der dritte Beitrag (2/2012) verglich die Effizienz und Auswirkung auf die Leseperformance bei Anwendung unterschiedlicher Versorgungen bei Kindern im Alter zwischen 7 und 14 mit Lesestörung und gleichzeitigem Vorliegen einer Konvergenz Insuffizienz5. Dabei wurde die Versorgung mit einer prismatischen Lesebrille bzw. durch ein computerunterstütztes Visualtraining sowie eine Gruppe gleichaltriger Kinder mit Lesestörung und Konvergenz Insuffizienz ohne Versorgung miteinander verglichen. Es konnte aufgezeigt werden, dass sich die Leseperformance bei Kindern mit Lesestörung und Konvergenz Insuffizienz mit einer prismatischen Lesebrille am effektivsten verbessern ließ, aber bei Kindern mit Lesestörung und Konvergenz Insuffizienz und keiner optometrischen Versorgung auch keine Verbesserung des Lesens nachzuweisen war.

 

  
Autor: Wolfgang Dusek
Titel: Prismatische Lesebrille, Visualtraining oder keine Maßnahme – was ist die beste Versorgung? Der Vergleich unterschiedlicher Versorgungen von Konvergenz Insuffizienz bei Kindern mit Lesestörung
Publiziert: Dusek, W. (2012). Prismatische Lesebrille, Visualtraining oder keine Maßnahme – was ist die beste Versorgung? Der Vergleich unterschiedlicher Versorgungen von Konvergenz Insuffizienz bei Kindern mit Lesestörung. Optometrie WVAO, 2/2012, 2-11.
Abstract: Es ist ausreichend wissenschaftlich dokumentiert, dass Kinder mit Lese- Schreibstörung deutlich öfter Störungen der visuellen Funktionen sowie asthenopische Symptome zeigen als Vergleichsgruppen ohne Lese-Schreibstörung7–9. Lese-Schreibstörungen stehen signifikant öfter mit einer Vielfalt visueller Funktionen wie refraktive Störungen oder Binokularstörungen im Zusammenhang 10–15. Dusek et al (2010)3 beschreiben Unterschiede des visuellen Status zwischen einer großen Gruppe von Kindern mit Lesestörung (n = 825) und einer klinischen Kontrollgruppe (n = 328), nämlich bei der Sehschärfe (Vi- sus), bei Stellungsfehlern der Augen, der Lesegeschwindigkeit und Lesefehlern, der Akkommodation, der Konvergenz sowie der akkommodativen Konvergenz. Einer der am höchsten signifikanten Befunde im Vergleich von Kindern mit Lesestörung (Untersuchungsgruppe) und Kindern ohne Lesestörung (Kontrollgruppe) ist bei Kindern mit Lesestörung die hohe Anzahl an Kindern mit Konvergenz Insuffizienz (CI) (18.2 %)1,3. Weiters handelt es sich bei Konvergenz Insuffizienz um eine sehr häufige Störung des binokularen Nahsystems, welche zu einem weiten Feld an asthenopischen Symptomen sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen führt16–18. Obwohl eine große Anzahl wissenschaftlicher Literatur unterschiedliche Lösungsansätze zur Versorgung von Konvergenz Insuffizienz beschreibt, gibt es nur sehr wenig substanzielle wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit der Auswirkung der häufig angewandten Versorgungen auf die Leseperformance bei Kindern mit Lesestörung und gleichzeitigem Vorliegen einer binokularen Nahstörung wie Konvergenz Insuffizienz auseinandersetzen19,20. Nach bestem Wissen und vorausgegangener ausführlicher Literaturrecherche des Autors existiert keine kontrollierte klinische Studie im Zusammenhang mit Konvergenz Insuffizienz und Lesestörung, gemessen an einer großen Population europäischer Schulkinder.

 

  
Autor: Wolfgang Dusek
Titel: Der Leseabstand bei Schulkindern im Alter 7 bis 14 mit und ohne Lesestörung und seine Auswirkung auf die Konvergenz
Publiziert: Dusek, W. (2012). Der Leseabstand bei Schulkindern im Alter 7 bis 14 mit und ohne Lesestörung und seine Auswirkung auf die Konvergenz. Optometrie WVAO, 1/2012, 18-26.
Abstract: Im ersten Teil dieser Serie »Kinderoptometrie bei Kindern mit Lese- und Schreibstörung« in der Optometrie 4/20111 verwies ich auf die besondere Häufung von Störungen der Akkommodation, Konvergenz und der akkommodativen Konvergenz bei Kindern mit Lese- und Schreibstörung im Alter vom 7. bis 14. Lebensjahr. In dieser Studie der University of Ulster2 wurden normative Daten für den Leseabstand und Schreibabstand bei Kindern im Alter vom 7. und 14. Lebensjahr evaluiert. Zweitens wird der Frage nachgegangen, ob Kinder mit Lesestörung einen anderen Leseabstand oder Schreibabstand einnehmen, verglichen mit Kindern ohne Lesestörung. Als drittes Ziel hat diese Studie die Aufgabe, zu klären, ob der gemessene Leseabstand mit anderen humanbiologischen Werten wie zum Beispiel der Armlänge im Zusammenhang steht. Und viertens soll untersucht werden, ob eventuell eine andere Lese- oder Schreibdistanz eine Auswirkung auf die Akkommodation, Konvergenz oder die akkommodative Konvergenz hat. Zu guter Letzt soll geklärt werden, ob übliche Formeln zur Berechnung von eventuell notwendigen Korrektionen von binokularen Nahstörungen (Sheard-Kriterium) bei Kindern im gleichen Maße anzuwenden sind wie bei Erwachsenen.

 

  
Autor: Wolfgang Dusek, Barbara K. Pierscionek, Julie McClelland
Titel: An evaluation of clinical treatment of convergence insufficiency for children with reading difficulties
Publiziert: Dusek, W. A., Pierscionek, B. K., & McClelland, J. F. (2011). An evaluation of clinical treatment of convergence insufficiency for children with reading difficulties. BMC Ophthalmol, 11, 21. doi: 10.1186/1471-2415-11-21
Abstract:
Background: The present study investigates two different treatment options for convergence insufficiency CI for a group of children with reading difficulties referred by educational institutes to a specialist eye clinic in Vienna.
Methods: One hundred and thirty four subjects (aged 7-14 years) with reading difficulties were referred from an educational institute in Vienna, Austria for visual assessment. Each child was given either 8à base-in reading spectacles (n = 51) or computerised home vision therapy (HTS) (n = 51). Thirty two participants refused all treatment offered (clinical control group). A full visual assessment including reading speed and accuracy were conducted pre- and post-treatment.
Results: Factorial analyses demonstrated statistically significant changes between results obtained for visits 1 and 2 for total reading time, reading error score, amplitude of accommodation and binocular accommodative facility (within subjects effects) (p < 0.05). Significant differences were also demonstrated between treatment groups for total reading time, reading error score and binocular accommodative facility (between subjects effects) (p < 0.05).
Conclusions: Reading difficulties with no apparent intellectual or psychological foundation may be due to a binocular vision anomaly such as convergence insufficiency. Both the HTS and prismatic correction are highly effective treatment options for convergence insufficiency. Prismatic correction can be considered an effective alternative to HTS.

 

  
Autor: Wolfgang Dusek
Titel: Working Distance of Children between 7 to 14 Years of Age and Calculation of the Convergence Angle and the Prismatic Correction for Treatment of Convergence Insufficiency
Publiziert: Dusek, W. (2011). Working Distance of Children between 7 to 14 Years of Age and Calculation of the Convergence Angle and the Prismatic Correction for Treatment of Convergence Insufficiency. Anual Conference Prague EAOO(Research Poster).
Abstract: Accommodation and convergence are related to the distance from the eyes to the object. Both systems are activated by the autonomic nervous system and mediated by muscle groups. The ciliary muscle is involved in changing the focus of the eye, and both the medial and lateral recti muscles are involved in convergence and divergence of the eyes to see single images at all distances. closer the object, the more power must be generated by the ciliary muscle to increase the dioptric power of the eyes and keep the picture of the object clear on the retina. To see single images is it necessary that the medial recti muscles of both eyes generate an inward movement  of the eyes. The angle of convergence depends on the interpupillary distance and the distance from the eyes to the object. The closer the object, the greater the angle of convergence and the more ac

 

  
Autor: Wolfgang Dusek
Titel: Störungen visueller binokularer Fern- und Nahfunktionen bei Schulkindern mit und ohne Lese- und Schreibstörung in Österreich
Publiziert: Dusek, W. (2011). Störungen visueller binokularer Fern- und Nahfunktionen bei Schulkindern mit und ohne Lese- und Schreibstörung in Österreich. Optometrie WVAO, 4/2011, 2-12.
Abstract: Lesen ist eine spezialisierte Form der Kommunikation. Dem visuellen System kommt bei dieser Kommunikationsform eine sehr wichtige Aufgabe zu. Speziell bei Kindern, die den Leseprozess erlernen, spielt ein exakt funktionierendes Visualsystem eine besonders große Rolle. Deutliches und bequemes Erkennen der zu lesenden Symbole, also der angebotenen Buchstaben, spielt beim Erlernen des Lesens deshalb eine so große Rolle, weil letztendlich diese vorab unbekannten Symbole identifiziert werden müssen, bevor durch zielgerichtetes Üben ein effizientes Lesen erarbeitet werden kann. Unter effizientem Lesen versteht man, dass aus einem dargebotenen Text Wissen erarbeitet werden kann1, 2. Eine adäquate Sehschärfe ist eine Notwendigkeit, um Buchstaben zu erkennen und zu identifizieren. Der Begriff der Sehschärfe muss allerdings etwas erweitert werden. Nicht nur die monokulare (einäugige) Sehschärfe spielt eine Rolle, sondern auch die binokulare (beidäugige) Sehschärfe und die binokulare Nahfunktion. Zur binokularen Nahfunktion zählt eine gut und exakt funktionierende Naheinstellfähigkeit beider Augen (Akkommodation) sowie eine ausreichende und schnell funktionierende Einwärtsbewegung der Sehachsen (Konvergenzfähigkeit) des Augenpaares. Sowohl die Scharfstellung beider Augen als auch die Ein- und Auswärtsbewegung beider Augen muss harmonisch, rasch und ausdauernd funktionieren, um das Lesen erlernen zu können.
Es herrscht weitgehende Übereinstimmung, dass die frühe Erkennung und Korrektion oder Behandlung signifikanter refraktiver Sehstörungen, nicht kompensierbarer Störungen des bino- kularen Sehens sowie von Amblyopien das Risiko bleibender Sehstörungen reduziert. Weiters zeigen neuere Studien, dass Kinder mit visuellen Störungen in ihrer Bildungskarriere benachteiligt sind 3, 4. Zusätzlich zeigen Kinder mit visueller Beeinträchtigung ein größeres Risiko einer Entwicklungsstörung der nonverbalen und verbalen Verständigung sowie der schriftlichen Ausdrucksvielfalt, der Sozialkompetenz und des Verhaltens5. Kinder mit Dyslexie und reduzierten intellektuellen Fähigkeiten zeigen häufiger Störungen der visuellen Funktionen als Kinder ohne diesen Einschränkungen6.

 

  
Autor: Wolfgang Dusek, Julie F. McClelland, Barbara K. Pierscionek
Titel: A survey of visual function in an Austrian population of school-age children with reading and writing difficulties
Publiziert: Dusek, W. A., McClelland, J. F., & Pierscionek, B. K. (2010). A survey of visual function in an Austrian population of school-age children with reading and writing difficulties. BMC Ophthalmology.
Abstract:
Background: The present study investigates two different treatment options for convergence insufficiency CI for a group of children with reading difficulties referred by educational institutes to a specialist eye clinic in Vienna.
Methods: One hundred and thirty four subjects (aged 7-14 years) with reading difficulties were referred from an educational institute in Vienna, Austria for visual assessment. Each child was given either 8à base-in reading spectacles (n = 51) or computerised home vision therapy (HTS) (n = 51). Thirty two participants refused all treatment offered (clinical control group). A full visual assessment including reading speed and accuracy were conducted pre- and post-treatment.
Results: Factorial analyses demonstrated statistically significant changes between results obtained for visits 1 and 2 for total reading time, reading error score, amplitude of accommodation and binocular accommodative facility (within subjects effects) (p < 0.05). Significant differences were also demonstrated between treatment groups for total reading time, reading error score and binocular accommodative facility (between subjects effects) (p < 0.05).
Conclusions: Reading difficulties with no apparent intellectual or psychological foundation may be due to a binocular vision anomaly such as convergence insufficiency. Both the HTS and prismatic correction are highly effective treatment options for convergence insufficiency. Prismatic correction can be considered an effective alternative to HTS.

 

  
Autor: Wolfgang Dusek
Titel: Grundlagenwissen der Orientierung mit Karte und Kompass
Publiziert: Dusek, W. A., Akademie für Augenoptik und Optometrie Wien, Österreichische Rettungshundebrigade Staffel Wien Nord
Abstract:
Die Österreichische Rettungshundebrigade (ÖRHB) ist eine private Rettungshundeorganisation. Sie wurde bereits 1966 in Wien gegründet und ist die älteste Rettungshundeorganisation Österreichs. Zielsetzung der ÖRHB ist die Suche nach verschütteten, verirrten oder verletzten Personen mit Rettungshunden sowie die sofortige und effektive Erste Hilfe-Leistung am betroffenen Menschen [3].

Outdoor-Aktivitäten aller Art sind beliebter denn je. Der moderne Mensch jeden Alters möchte Zeit in freier, oft sogar unberührter Natur verbringen. Spazieren gehen, Wanderungen, Bergsteigen, Skifahren, Langlaufen, Mountainbiken, Kanuing, Rafting und vieles mehr sind begehrte Outdoor-Aktivitäten sowohl für jüngere als auch für ältere Menschen. Da kann es schon einmal vorkommen, dass dabei die eigene Leistungsfähigkeit, die Wetterlage, die zur Verfügung stehende Tageszeit oder ähnliches falsch eingeschätzt wird. In Kombination mit unzureichender Ausrüstung kann man sich rasch in einer Notsituation befinden wo man auf fremde Hilfe angewiesen ist. Für die Einsatzorganisationen ergibt sich so gut wie immer ein flächenmäßig großes Suchgebiet welches für die einzelnen Suchmannschaften in bewältigbare Sektoren unterteilt wird. Es muss also nicht nur die Einsatzleitung über präzise Kenntnisse der Navigation und Orientierung verfügen sondern jeder Hundeführer und Helfer welcher an der Suche beteiligt ist sollte Karte, Kompass und gegebenenfalls GPS beherrschen. Wenn eine gesuchte Person aufgefunden wird dann muss eventuell rasch eine Bergung durchgeführt werden. Andere Rettungsorganisationen könnten erforderlich werden. Es müssen also im Bedarfsfall unterschiedliche Organisationen über den genauen Standort des Geschehens informiert werden.

 

  
Autor: Wolfgang Dusek
Titel: Barometer: Die Messung des Luftdruckes
Publiziert: Akademie für Optometrie und Hörakustik 2010
Abstract: Beschreibung von unterschiedlichen Barometern und Erläuterung der Grundlagen der Luftdruckmessung. Die Veränderung des Luftdruckes ist ein wesentlicher Parameter zur Beobachtung, Analyse und Vorhersage des Wetters. Luft hat Gewicht, Luft ist komprimierbar, Luft nimmt bei unterschiedlichen Temperaturen unterschiedlich viel Wasser auf. Aufgrund dieser physikalischen Tatsachen beruht die Messung des Luftdruckes.